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Bei meinen vielen Reisen in der Sahara, war ich stets Beobachter,
wie die Nomaden, die Tuareg, in der Wüste leben. Mit ihnen durchquerte
ich gewaltige Dünenmeere und unermessliche Steinwüsten. Mit
ihnen ging ich in außergewöhnliche Gebiete, die selbst für
sie unbekannte Harausforderungen darstellten, so zum Beispiel:
"Die große Wüstendurchquerung
nord-süd, 3000 km, 1989/90"
"Die erstmalige Traversierung des Egédé de
Mourzouc, Libyen, 1998/99"
Bei solchen Unternehmungen zeigte sich, dass es kaum noch
erfahrene Karawanenführer gibt, die die Verantwortung
für Mensch, Tier und Ware übernehmen, weil ihre
Kenntnisse um den Zustand entlegener Gebiete und Wasserstellen
nicht mehr ausreichend sind. Für das langsame Sterben
der einstigen, stolzen Karawanen fallen auch poitische
und technische Veränderungen ins Gewicht: Die nordafrikanischen
Staaten legten Grenzverläufe fest; die Nomaden sind
dadurch eingeengt. In den 20er Jahren des vorigen Jahrhundert
taucht erstmalig das Auto in der Wüste auf, später
dann das Flugzeug; beide transportieren die Ware schneller
und in größeren Mengen.
Derartige Bild-Dokumente wie "Karawanen der Nomaden" sind
es gewiss wert, sie den nachfolgenden Generationen zu erhalten
und zugänglich zu machen. Aber wie, da doch die Lebensdauer
der Fuji-Dias und auch von digitalen Datenträgern
begrenzt sind.
In einem Gespräch mit Rainer Tewes von savedpictures
in Stuttgart, erfuhr ich Interessantes und Wissenswertes über
ein neues Verfahren zur zuverlässigen Langzeitarchivierung
von digitalen und analogen Bilddaten. Ich bin überzeugt,
dass die bisherigen Speichermedien vergänglich sind
und mit dem neuen Verfahren der Datenbestand erhalten werden
kann. Aus diesem Grunde habe ich mich für die Langzeitarchivierung
auf Ilford Microkilm entschieden, damit über diesen
Weg die Karawanen Bilder für alle Zeit unseren Nachfahren
erhalten bleiben. |
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